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                                                          REEDEREI JOACHIM DRESCHER
                                                                                  Hamburg HRA 58964
                                                                    und angeschlossene Gesellschaften
                                                                                     

bis 1984: Palmaille 33, 22767 Hamburg
Liquidator: Joachim Drescher, Galgenberg 10
22880 Wedel
Tel: +49-4103-7032275
Fax +49-3222-1294173


 

UNTERNEHMENSGESCHICHTE

1955 wurde die Reederei Erich Drescher in Hamburg gegründet. Die Firma wurde im Handelsregister
beim Amtsgericht Hamburg unter HRA 58964 eingetragen. Der Name wurde nach Ableben von Erich
Drescher geb. 8.6.1908 am 7.3.1971 in Joachim Drescher geändert.

Historie Erich Drescher Teil 1
Historie Erich Drescher Teil 1

Historie Reederei Joachim Drescher

Die Reederei, die im Handelsregister als Joachim Drescher eingetragen ist und auf  Erfahrungen im
weltweiten Transportwesen zurückblicken kann, bietet  im einzelnen folgende Dienstleistung an:

                        * Management und Bereederung von Schiffen als Vertragsreeder
                        * Vertretung von Mitgesellschaftern von Reedereien und Schiffen
                        * Vermittlung von Kapitalbeteiligungen an Reedereien und Schiffen
                        * Vermittlung und Bearbeitung von Charterverträgen und Neubaukontrahierungen
                            und Schiffsan- und Verkäufen und  deren Abwicklung
                        * Vermittlung und Beaufsichtigung von Reparaturen und Umbauten an Schiffen und
                           deren Abwicklung
                        * Bauaufsicht bei Schiffsneubauten
                        * Besichtigungen und Vorbereitungen zur Klassifikation von Schiffen
                        * Beratung in nautischen und technischen Schifffahrtsfragen
                        * Vermittlung und Abrechnung von Internationalen Schiffsbesatzungen
                        * Beschaffung sämtlicher Ersatzteile von Schiffen
 

HISTORIE

Die Reederei begann 1955 mit der Verschiffung von Massengütern, hauptsänlich Holz und Kohle, in der
Nord- und Ostsee und  erwarb hierzu nacheinander  Dampfer "Sottorf" 1.650 tdw gebaut 1924 bei
F. Schichau, Elbing,  Dampfer Galstorf 1.500 tdw gebaut 1920  bei F. Schichau, Elbing, und Dampfer
Wittorf 2.100 tdw gebaut 1916 Dordrecht, Holland. Die Verkäufer der Schiffe waren in Bremen, Kopen-
hagen und Oslo ansässig und stellten die Kredite zur Verfügung.

Die Schiffe wurden dann 1956 bis 1958 wieder verkauft und durch den Naubau "Sottorf", 1.942 tdw,
gebaut bei der Werft Aveking & Rassmussen, Lemwerder am 19.9.1957 unter Hinzunahme eines
Partenreeders und das Zweithandschiff  MS "Sinstorf" 2.395 tdw, gebaut 1947 in Greaker, Norwegen
am 23.12.1957 unter Hinzunahme eines Partenreeders ersetzt. Bis 31.12.1962 bzw. 12.5.1966 wurde
dieser Trade mit diesen Schiffen, die teilweise auch Erdnüsse von Senegal nach Frankreich transportier-
ten, beibehalten, bis sie an Käufer in Italien und Frankreich verkauft wurden.

Als Dienstleistung erwarb die Reederei MS MICHAEL 1960 unter Hinzunahme eines Partenreeders und
verkaufte es wiederum zum 31.12.1960.

Das Reedereigeschäft war bis dahin Hobby des Erich Drescher, der im wesentlichen als Schiffsmakler in
seiner Firma Wilhelm A.N. Hansen, Hamburg, tätig gewesen ist. (siehe Web-Site Wilhelm A.N. Hansen)

Danach erweiterte die Reederei ihre Aktivitäten in der weltweiten Tramp- und Linienfahrt durch den
Erwerb von zwei Zweithandschiffen aus Bremen,  MS "Ede Marmstorf" 5.185 tdw am 9.12.1965 und
MS Ede Wilstorf 4.325 tdw am 22.6.1967 und der Bestellung des Schiffsneubaues MS "Ede Sottorf",
7.245 tdw  249 Container am 1.4.1969 bei Schichau AG, Bremerhaven unter Hinzunahme von Mitbe-
teiligten.

1971 verstarb Erich Drescher. Die Reederei wurde von einer Kommanditgesellschaft forgesetzt, deren
persönlich haftender Gesellschafter als Reeder und Schiffsmakler Joachim Drescher, wurde. Als
Kommanditistin trat die Schwester Sigrid ein, die 1978 wieder austrat. Das Unternehmenskonzept wurde
geändert und brachte es der zu dem Zeitpunkt schwache Schifffahrtsmarkt, geändertes Versicherungsrecht
sowie das Kreditrecht mit sich, daß die alten Schiffe am 5.5.1971 und 2.5.1972 an Käufer in USA/
Griechenland verkauft wurden und eine noch von Erich Drescher am 20.6.1970 aus Flensburg von einer
anderen Reederei übernommene Schiffsbestellung bei Schichau AG MS "Ede Wittorf" 8.100 tdw 216
Container mit Ablieferung 23.5.1972 unter Hinzunahme von Kommanditisten durchgeführt wurde.

Fortan wurden einzelne Kommanditgesellschaften gegründet, um Neubauten zu erwerben, an denen sich
die Reederei Joachim Drescher oder deren Inhaber kapitalmäßig beteiligten, bei gleichzeitiger Übernahme
der Bereederung. Auf diese Weise wurde durch Aufnahme von neuen Gesellschaftern das Kapital
ermöglicht, das zum Erwerb von neuen und größeren Schiffen erforderlich war.

Die Drescher-Flotte wurde kontinuierlich ausgebaut in Partnerschaft mit Kapitalanlegern, unterstützt und
gefördert durch Zuschuß-Zusagen der Bundesrepublik Deutschland. Die Zuschußzahlungen erfolgten an
die Banken der Bauwerft und/oder Reedereien, die für die Finanzierung zuständig waren. Die
Auszahlungspraktiken des Bundesverkehrsministeriums sind mitverantwortlich für den späteren Abgang
der Schiffe. (siehe Urteil des Verwaltungsgerichts Hamburg 22 VG 3059/96 Urteil vom 17.02.1999).

Nacheinander wurden folgende Schiffe neu in Dienst gestellt: (nach  MS "Cathrin" vorm."Franziska
Drescher" vorm. "Ede Sottorf", 7.245 tdw, 249 Container,  MS "Stefan Drescher" vorm."Ede Wittorf",
8.100 tdw, 216 Container)

               MS Oliver Drescher         9.000 tdw, 358 Container, am 26.10.1973
                                                          (vorm. MS Ede Sinstorf/Lloyd Philadelphia)
               MS Mäcaela Drescher,    9.000 tdw, 358 Container, am 23.02.1977
                                                          (vorm. MS Lloyd New York)
               MS Corinna Drescher,   10.300 tdw, 591 Container, am 29.12.1978
                                                          (später MS Lloyd Baltimore/Elma Tres)
               MS Ruth Drescher,        14.800 tdw, 800 Container, am 26.06.1983
                                                          (später MS Ocean Crown/Seahawk/Atlantic Carrier/
                                                           Tokyo Tramper)
 
 

Die Schiffe wurden für ein Maximum an Containern ausgelegt, mit Gemini-Kränen bestückt, die
Luken auf äußerste Maße gebracht und die Geschwindigkeit mit 17 Knoten für den vorgesehenen
Einsatz optimal konzipiert. Die Ausrüstung der Schiffe wurde hinsichtlich Containergröße, Ballast-
kapazität, Punktlastverstärkungen und Lascheinrichtungen jeweils auf den neuesten Stand gebracht,
um den Anforderungen der Containerfahrt in jeder Hinsicht zu entsprechen. Die Maschinenanlagen
waren vollautomatisch, um einen wachfreien Betrieb zu gewährleisten.

Um jeder Marktlage möglichst gerecht zu werden, wurde besonderer Wert darauf gelegt, die
Einsatzfähigkeit der Schiffe flexibel zu gestalten. Bei dem Semi-Containerschiff handelt es sich um ein
Spezialschiff, das für den Transport von Containern ebenso geeignet ist, wie für die Beförderung von
Stückgütern aller Art und trockenen Massengütern wie Getreide, Erze und Kohlen.

Durch die besondere Eignung der Semi-Containerschiffe, unterschiedliche Ladungsarten zu trans-
portieren, und durch das bordeigene Spezialschwergutgeschirr, wird eine flexible Einsatzmöglichkeit
erreicht. Sie bietet im Markt  doppelte Sicherheit gegenüber anderen Schiffstypen:

                             * die Schiffe können jederzeit für den Transport von Ladungsarten
                                mit dem höchsten Fracht-Ratenniveau  eingesetzt werden.

                            * Die Schiffe können in jedem Fahrtgebiet eingesetzt werden,
                                besonders günstig in Entwicklungsländern,  deren Häfen oftmals
                                noch nicht über die notwendigen Einrichtungen zum Laden und
                                Löschen der Ladungen verfügen.
 
 

Die konsolidierten  Bilanzsummen  entwickelten sich wie folgt (je ca.):

                                             31.12.1959  -  DM          142.336,31
                                             31.12.1965  -  DM       2.365.256,88
                                             31.12.1971  -  DM     25.792.000,--
                                             31.12.1977  -  DM     51.732.431,40
                                             31.12.1981  -  DM   192.860.000,--

und sind zu ergänzen durch Bundeszuschüsse, die vorab aufgrund von Abtretungen an die Banken
an diese ausgezahlt  wurden. (davon DM 4.980.000 zu Gunsten der Bank der Werft von
MS Corinna Drescher - siehe auch Klage Amtsgericht Frankfurt a.M. Akt-Z. 30 C 1414/01 - 25
gegen Deutsche Bank AG nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Hamburg Akt.Z.
22 VG 3059/96 vom 17.02.1999).

Weitere Ergebnisse sind geprägt durch den Schiffsuntergang des MS CORINNA DRESCHER
am 26.11.1981 und die Schiffsabgänge in 1983 und Verlusten sonstiger Vermögenswerte 1984/
1985 und rechtliche Auseinandersetzungen als Folge der bei dem Schiffsunglück verloren gegan-
genen Ladung und den Seeleuten, die hierbei ihr Leben lassen mußten und den Folgeansprüchen
der Familien. Sie sind ebenfalls geprägt durch die Verluste von Schiffsbestellungen als Folge un-
vollständiger Bilanzen und nicht erhaltenen Zuschüssen, sowie dem bis heute unregulierten Folge-
schaden aus dem Schiffsuntergang des MS CORINNA DRESCHER (ELMA TRES). Der
gesamte Schaden und Folgeschaden könnte sich auf mehrere hundert Millionen DM belaufen.
Abschließende Urteile liegen noch nicht vor.
 

FLOTTENBILD

Die Flotte ist seit spätestens 1983 nicht mehr in Einsatz und Besitz der einzelnen Schiffseigen-
tümerfirmen, nachdem am 12.9.1979 der Bundeszuschuß für MS CORINNA DRESCHER
nicht an die Reederei des MS CORINNA DRESCHER, sondern der Bank der Werft gut-
gebracht wurde, und am 26.11.1981 das MS CORINNA DRESCHER unter dem Charter-
namen ELMA TRES im Bermuda-Dreieck gesunken ist. Die vertragswidrige Beladung des
Schiffes durch den Charterer brachte ein Lösen der Deckscontainer mit sich, durch das das
Schiff stark beschädigt wurde und bei schwerem Wetter sank. 23 Seeleute mit Kapitän fanden
den Tod, ein deutscher Schiffsoffizier überlebte. Durch die extrem hohe See wurde das Schiff
kurz vor Untergang manoevrierunfähig und bewies das Schiff nicht die Stabilität eines breit ge-
bauten Vollcontainerschiffes, weil zu schwere Deckscontainer geladen worden waren. Ein New
Yorker Gericht hat deshalb den Charterer des Schiffes, die argentinische Staatsreederei Elma
(als Carrier) und die Eigentümergesellschaft des Schiffes, Fa. Schiffahrt Joachim Drescher KG,
Hamburg, (aus Veräumnis) auf Schadenersatz erkannt. Die Vollkaskoversicherung des Schiffes
hat den vertraglich vereinbarten Versicherungsbetrag ausgezahlt, so daß die finanzierenden
Banken volle Tilgung erhielten. Soweit aus Folge-Schiffsabgängen noch Beträge zu zahlen waren,
ist das Land Bremen teilweise aus Bürgschaftsverpflichtungen eingetreten.

Der Charterausfall des Schiffes, die folgenden vermögensrechtlichen Auseinandersetzungen wegen
der ebenfalls versunkenen Ladung und verstorbenen Seeleute  und ein Konkurs der Haftpflicht-
und Rechtsschutzversicherung des Schiffes  brachten den (finanziellen) Verlust aller übrigen Schiffe
und sonstiger Vermögenswerte nach sich. Die Haftpflichtversicherung konnte vor ihrem Konkurs
lediglich Abfindungen an die Familien der verstorbenen Seeleute auszahlen, nicht jedoch die
Anwälte zur weiteren rechtlichen Klärung und auch nicht die Haftungsverpflichtung des Charterers,
der bei der selben Versicherung und insbesondere bei der staatlichen argentinischen Versicherungs-
gesellschaft Caja Nacional de Ahoro y Seguro and Inder, Buenos Aires, versichert war.

Die Charterer und sowie deren Versicherer Caja Nacional de Ahoro y Seguro and Inder,
Buenos Aires, sowie deren Rückversicherer, zumeist über Lloyd´s London, traten für die Schäden
und Folgeschäden nur mit einem Teilbetrag von ca. US-$ 2 Mill ein, obwohl die Charterer nach
Verhandlungen von einem New Yorker Gericht voll verantwortlich gehalten worden waren.
(Quelle: Lexis/Nexis network American Maritime Cases, Inc. USA) Die Haftpflichtversicherung
der Reederei und des Charterers, Oceanus Bermudas, hat 1983/1984 Zahlungsunfähigkeit gemel-
det und schließlich Konkurs angemeldet, so daß die weitere Rechtsverfolgung nicht finanziert
werden konnte und der Charterer nicht seinen Schadenersatzverpflichtungen nachkam.

Es bleibt der Verdacht, daß die Rückversicherer an der Lloyds-Versicherungsbörse ihren
Zahlungsverpflichtungen durch den Konkurs der Haftpflichtversicherung entweder erfolgreich
entgehen konnten oder Zahlungen in dunkle Kanäle an Charterer und/oder Reederei vorbei,
geleistet worden sind, zumal der Charterer auch bei der argentinischen Staatsversicherung
Instituto Nacional de Re-Aseguros (INDER) bzw. Caja Nacional de Ahorro y Seguro and
Inder - kurz INDER - versichert war. (sie wurde geteilt, in Inder und Caja Navional de Ahorro
y Seguro, letztere privatisiert und an die Banco Mercantil and American Insurance Group
verkauft und in LA CAJA umgenannt). Caja Nacional de Ahorro y Securo and Inder befindet
sich in Liquidation durch Mr. Horacio Saenz, Alsina 470, 4 Piso, C 1087 AAF Buenos Aires
ph  0054-11-43385640.

Die argentinische Staatsreederei ELMA hat zwischenzeitlich Konkurs angemeldet und betreibt
die argentinische Regierung über den Liquidator, Dr. Mariano Herrera, Adolfo Alsina 470,
3 Piso, C 1087 AAF Buenos Aires ph. 0054-11-4338-5631/5600 die Liquidation.

Eine Schadenersatzklage der Reederei gegen den Charterers wurde 1984 fristgerecht bei
dem engslichen Schiedsrichter Bruce Harris, London, Mitglied der LMAA, eingereicht, jedoch
ruht das Verfahren vorbehältlich der Einzahlung erheblicher Kostenvorschüsse, soweit solche
von dem High Court of London angeordnet worden sind. Sie wurden von der P & I Versicher-
ung der Reederei, Oceanus, Bermudas, nicht eingezahlt.
 
 

MS CATHRIN, bei dem die Mitgesellschafter ausgeschieden sind, wurde 1983 in Holland versteigert
und erhielt den Zuschlag eine Reederei in Gouongzhou, China. (zuletzt MS YING) MS STEFAN
DRESCHER
, das noch 1982/1983 als TRANSONDO EXPRESS im Einsatz war, wurde gleicher-
massen dorthin versteigert (zuletzt MV GOLDEN SHINE Fa. Golden Shine Shipping, Hong Kong),
ebenso MS OLIVER DRESCHER  (zuletzt DV KHULLOUD)

MS MÄCAELA DRESCHER, das zu 50% der Allianz Lebensversicherungs AG gehörte, wurde an eine
deutsche Reederei vergeben, die später in Konkurs ging und das Schiff wurde in China übernommen
(MV LUYU Fa. Lu Feng Shipping, Qingdao)

MS RUTH DRESCHER (spätere Namen MS OCEAN CROWN/SEAHAWK/ATLANTIC
CARRIER/TOKYO TRAMPER) wurde von dem Finanzierer, Fa. Nichimen Corporation, Japan/
Holland im November 1983 übernommen, nachdem das gros der Mitgesellschafter ihren Beteiligungs-
verzicht erklärten. Das Schiff fuhr unter Panama Flagge (Mar de Fama S.A. Panama). Eine Endabrech-
nung aus dem Einsatz des Schiffes liegt bisher nicht vor. Die verlorene Bilanzsumme beträgt ca. DM 65.0
Mill. Es fährt z.Zt. unter dem Namen SINHAI der Fa. Lian Huat Shipping Co. Pte. Ltd, Singapore.
Ein Ende 1981 bestelltes Schwesterschiff (MV ROBERT DRESCHER) wurde aus Folge des Schiffs-
unglücks MS CORINNA DRESCHER nicht gebaut.

Die Aktivitäten der Gesellschaft mußten ab 1983 vorübergehend völlig eingestellt werden, nachdem
sämtliche Mitarbeiter und Seeleute nach Erkennung der Folgeschäden aus dem Schiffsunglück des
MS CORINNA DRESCHER ihren Dienst nicht mehr antraten bzw. teilweise den verwertenden
Banken behilflich waren. Als Folge nicht termingerechter Bilanzerstellung und ungerechtfertigter
Inanspruchnahme des Pensions-Sicherungsvereins, Köln zu Gunsten des Beriebes (Zahlung ist
jedoch nicht erfolgt) wurde der übrig gebliebene Vertreter der Firma am 12.3.1990 vom Landgericht
Hamburg zur Verantwortung durch Verurteilung gezogen..

Siehe auch http://www.wilhansen.com und http://jd.wilhansen.com sowie Schadensersatzklage unter
www.wilhansen.com/klage/

 
 
Firmen : PARTENREEDEREI MS SOTTORF SSR 9889 (Iwan Boyadiew 30/100 und Erich Drescher 70/100) gegründet 19.09.1957 (MS SOTTORF) 
PARTENREEDEREI MS SINSTORF SSR 9949 (Bruno Bock 70/92 und Erich Drescher 20/92), gegründet 23.12.1956  (MS SINSTORF)
PARTENREEDEREI MS MICHAEL SSR KIEL/HAMBURG (Eisen & Metall AG, Gelsenkirchen/Hamburg, Erich Drescher & Karl Kissner, Hamburg)  gegründet 01.10.1960
Fa. ERICH DRESCHER, Hamburg, HRA 58964,  geändert in Fa. JOACHIM DRESCHER, Bereederungen von Schiffen,  gegründet 1954
Fa. WILHELM A.N. HANSEN, Hamburg, HRA 58964, gegründet 24.12.1930 (erworben von Erich Drescher 02.08.1947 Ur-Nr. 411/47 
Notar Joh. Möller,  Hamburg-Bergedorf und 441/47 Notar Dr. H. Holtappels, Hamburg, übernommen 07.03.1971 von Joachim Drescher
E. & F. DRESCHER Verwaltungs- & Beteiligungsges. mbH, Hamburg  HRB 13 797  gegründet 1969
SCHIFFAHRT ERICH DRESCHER KG geändert SCHIFFAHRT JOACHIM DRESCHER  KG, Hamburg HRA 67 869, Bremerhaven HRA3515, Hamburg 77 607, gegründet  01.04.1968 übernommen 31.12.1981 von Joachim Drescher (MS CATHRIN ex EDE  SOTTORF ex MS WAHEHE ex MS FRANZISKA DRESCHER SSR 11661, u. später MS CORINNA DRESCHER)
EDESHIP ERICH DRESCHER KG geändert EDESHIP JOACHIM DRESCHER KG  Hamburg, HRA 69 494 gegründet 1969 (MS STEFAN DRESCHER ex EDE WITTORF MS WADAI - TRANSONDO EXPRESS)
CONTAINERSHIP JOACHIM DRESCHER KG, Hamburg HRA 72107 gegründet 22.12.1972 Übernommen 30.09.1979 von  Joachim Drescher (MS OLIVER DRESCHER ex EDE SINSTORF) 
CONTAINERCARRIER JOACHIM DRESCHER KG, Hamburg (HRA 73457) gegründet 1974/75 -Partenreederin der PARTENREEDEREI MS MÄCAELA DRESCHER (Mitreederin ALLIANZ LEBENSVERSICHERUNGS-AG, München/Berlin, Stuttgard)
DEEP SEA SHIPBROKERS LTD, London, Reg. Nr. 1302874 gegründet 16.03.1977 Schiffsmaklerei u. Schiffsmanagement Directors Claus Bröhan, Peter Giles
KAP NAVIERA S.A. Panama, Panama City gegründet 7.3.1978 Nr. MJ022027 
KAP SHIPPING CORPORATION, Monrovia, Liberia, gegründet 14.10.1977
Erwerb 01.02.1978 von Klaus E. Oldendorff, Hamburg/M. Contzakis Piraeus
ALTONAER SCHIFFAHRTSGES. MBH, Hamburg, HRB 23254 - und .CO.KG  Hamburg HRA 76 729, gegründet 07.03.1979 (für MS NEUBAU 408   THYSSEN,Emden)
PALMAILLE SCHIFFAHRTSGES MBH, Hamburg (HRB 23254) - und CO KG Hamburg HRA 76 787, gegründet 07.03.1979 (für MS NEUBAU 409 THYSSEN, Emden)
SEMI-Containerschiffahrt Joachim Drescher KG, Bremerhaven, HRA 3578, Hamburg  HRA 3578, (für N/B Schichau-Unterweser AG) gegründet 1979
STB Schiffstreubesitz GmbH., Hamburg HRB 25590 (Verwaltung Schiffsbeteiligungen) gegründet 1979 Gf. Dr. Egon Göttling, Hamburg
PACIFIC SEABOARD SHIPBROKERS INC. San Francisco/San Cargos/Sacramento USA, Reg. Nr. 10199150 Gf. Harald Schütte, San Carlos, gegründet 05.03.1981
WILHANSEN C.A. Caracas, Venezuela Reg. Mercantile, Caracas gegr. 1980 - bis 1983 
ATLANTIC SEABOARD SHIPBROKERS INC., New York, USA Reg. Inter-National Corporations Domicils Ltd.,  gegründet 06.02.1981 
TOKYO TRAMP SHIPPING CO. LTD. Tokyo, Japan gegründet 1981 Reg. Nemoto Loganlaw Tokyo, Gf. Hiromo Nemoto, Japan
SJD SEESCHIFFAHRT JOACHIM DRESCHER KG MS FRANZISKA DRESCHER, Hamburg, HRA 78 053, gegründet 25.03.1981 
SJD SEESCHIFFAHRT JOACHIM DRESCHER KG MS RUTH DRESCHER, Hamburg, HRA 77 787, gegründet 25.03.1981 (Bestellung MS RUTH DRESCHER alias ATLANTIC CARRIER alias TOKYO TRAMPER, N/B 2808 IHI, Tokyo/Aioi, Japan - NICHIMEN)
SJD SEESCHIFFAHRT JOACHIM DRESCHER KG MS ROBERT DRESCHER  Hamburg, HRA 77 788, gegründet 25.03.1981 (Bestellung MS ROBERT DRESCHER N/B 2809 IHI Tokyo/Aioi, Japan - NICHIMEN)
RINGBLY MARITIME INC, Panama, Panama-City Reg. Nr. MJ083007 Mossak,  Panama. gegründet 1982 
EDESHIP S.A. of Panama, Panama City, Reg. Nr. MJ099640 Padilla, Panama, gegr. 1982
WILHELM A.N. HANSEN GMBH,  Hamburg HRB 33 983 vormals Pinneberg  HRB 1842, gegründet Mai 1983
betriebene Schiffe:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

bestellte Schiffe:

 

D. SOTTORF gekauft 05.07.1955 SSR 9663 verkauft 19.12.1956
D. GARLSTORF gekauft 02.12.1955 SSR 9625 verkauft 11.09.1957
D. WITTORF gekauft 24.01.1956 SSR 9654 verkauft 11.07.1957
MS SINSTORF gekauft 23.12.1956 SSR 9949 verkauft 31.12.1962
MS SOTTORF gebaut 19.09.1957 SSR 5151 A & R verkauft 12,05,1966
MS MICHAEL gekauft 01.10.1960 SSR Hamburg verkauft Dez. 1960
MS EDE MARMSTORF gek. 09.12.1965 SSR 10786  verk. 02.05.1972
MS EDE WILSTORF gekauft 22.06.1967  SSR 10989 verkauft 05.05.1971
MS CATHRIN (ex MS EDE SOTTORF - MS WAHEHE - MS FRANZISKA  DRESCHER) SSR 11237 gebaut 26.06.1969 verwertet 07.1983 
MS OLIVER DRESCHER  gebaut SUAG. 23.10.1973 SSR 11847 Hamburg bestellt 22.12.1972 verwertet 07.1983 
MS MÄCAELA DRESCHER (ex MS LLOYD NEW YORK) gebaut SUAG 22.02.1977 SSR12271 Hamburg best.Okt1974  verwertet 05.1983 (Allianz)
MS CORINNA DRESCHER (alias  MS ELMA TRES ex MS LLOYD BALTIMORE) erbaut SUAG  29.12.1978 SSR12575 Hamburg best. 29.03.1978  gesunken 26.11.1981
MS RUTH DRESCHER (alias MS ATLANTIC CARRIER ex MS TOKYO TRAMPER) gebaut 26.06.1983 SSR 13950 Hamburg best. 05.11.1981 
 
 

MS N/B 568 ex HOWALDT, Hamburg/Kiel bestellt Oktobner 1976
MS N/B 468 ex THYSSEN GMBH, Emden bestellt 09.03.1979
MS N/B  469 ex THYSSEN GMBH, Emden bestellt 09.03.1979
MS N/B 408 ex RICKMERS GMBH, Bremerhaven bestellt 25.03.1981
MS N/B 409 ex RICKMERS GMBH, Bremerhaven bestellt 25.03.1981
MS N/B 2809 ISHIKAWAJIMA, Tokyo/Aioi  - bestellt 20.10.1981 

Bereederung der 
Schiffe
ab 1978 wurde die Bereederung des MS "Cathrin" ex "Ede Sottorf" einer 
liberianischen Firma (Kap Shipping Corporation, Monrovia, Liberia) über- 
tragen. Das Schiff erhielt die Flagge Panamas durch Bareboatvercharterung 
an die Kap Naviera S.A. Panama. Ebenso wurde die Bereederung des 
MS Oliver Drescher und MS Ruth Drescher (Ringbly Maritime 
S.A. Panama) MS Stefan Drescher (Edeship S.A. Panama) übertragen. 

Die Reederei Joachim Drescher fungierte als Haupt-Bereederer und Mit- 
Gesellschafter.

Einsatz der 
Schiffe
Die Schiffe wurden kurz und mittelfristig, je nach Marktlage, 
an internationale Befrachter (Linienreedereien, Industriekonzerne 
etc) durch die Schiffsmaklerfirma Wilhelm A.N. Hansen, Hamburg, 
gegründet 1930, und die 1977 gegründete Deep Sea Shipbrokers 
Ltd., London, verchartert. Die Aktiva der Firma Deep Sea 
Shipbrokers Ltd, London wurde 1984 von Fa. Wilhelm A.N.
Hansen Hamburg übernommen. 
Die Firma ist vornehmlich für internationale Reedereien und Befrachter 
als Makler tätig und verfügt über langjährige weltweite Verbindungen. 
Siehe http://www.wilhansen.com

 
 
 
 
 
 

Inhaber der 
Firmen



 

Joachim Drescher, Hamburg geb. 31.08.1944

Firmen der 
Drescher - 
Unternehmens- 
gruppe 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Drescher Unternehmensgruppe setzte sich zusammen aus der Reederei 
Joachim Drescher, der Schiffsmaklerfirma Wilhelm A.N. Hansen, Hamburg, 
Deepsea Shipbrokers Ltd. London, Atlantic Seaboard Shipbrokers Inc., New 
York, Pacific Seaboard Shipbrokers Inc, San Francisco, Wilhansen C.A. 
Caracas, Tokyo Tramp Shipping Co. Ltd., Tokyo und einer Reihe von 
weiteren nationalen und internationalen Firmen, die je nach Bedarf, ihre Dienstleistungen zur Verfügung stellten. Die internationalen Firmen sind mit
einigen Ausnahmen sämtlichst in Hamburg integriert worden, so daß die Dienstleistungen von Hamburg aus angeboten werden. 

Die Schiffsmaklerfirma Wilhelm A.N. Hansen, wurde 1930 in Hamburg 
gegründet und kann auf die langjährigen Erfahrungen zurückblicken. Sie
vermittelt weltweit Ladungen und Schiffe aller Art zwischen Befrachtern und internationalen Reedereien und den An- und Verkauf von Seeschiffen. 

Deep Sea Shipbrokers Ltd. London wurde 1977 in London gegründet und 
von der Baltic Exchange als Mitglied aufgenommen. Die Aktivitäten der
Firma wurden 1984 in Hamburg bei Firma Wilhelm A.N. Hansen zentriert. 
1979 wurde in Caracas die Schiffsmaklerfirma Wilhansen Corretajes 
Navieros C.A. gegründet, um den reibungslosen Informationsfluß zu 
Unternehmen der venezolanischen Wirtschaft herzustellen. Die Aktivitäten
wurden ab 1982 von Hamburg aus übernommen. 1981 wurde in Tokyo 
die Firma Tokyo Tramp Shipping Co. Ltd gegründet, nachdem besonders 
intensive Geschäftsbeziehungen nach Japan bestanden. Auch diese Aktivi-
täten wurden ab 1982 in Hamburg zentriert. 

Das Leistungsangebot der Schiffsmaklerfirma umfaßt im einzelnen: 

Vermittlung von: 

                         * Schiffen zum Verkauf 
                         * Schiffs-Kaufgesuchen 
                         * Lang- und kurzfristigen Charterangeboten
                            aller Ladungsarten und  Zeitchartern 
                        *  frachtfreien Trampschiffen 
                        *  Schiffsmannschaften 

Ausarbeitung von:

* Analysen und Gutachten über Schiffswerte und Marktchancen 
* Rentabilitäts-, Liquiditäts-, Rendite- und Steuerberechnungen für 
   Seeschiffe 
* Beschaffung von Kapital als Vertriebskoordinator (in Zusammen- 
   arbeit mit Anlageberatern und Kapitalvermittlern) 
 

Marketing Information Seeschiffahrt über:

* Frachtraten (Reise- und Zeitcharterabschlüsse) 
* Schiffs- An- und -Verkäufe 
* Kostenvergleiche 
* Preisentwicklungen 
* Werftangebote und Reparaturmöglichkeiten 
 
 

Die Reederei Joachim Drescher beschäftigt überwiegend freie und externe 
Mitarbeiter in sämtlichen Service-Bereichen, je nach Bedarf. Sie ist ange- 
schlossen an ein sehr leistungsfähiges Computer-Network der Firma 
Wilhelm A.N.Hansen und verfügt damit direkten Zugang zu den inter-
nationalen Schifffahrtsmärkten und damit auch zu jenen Personen, die in 
der Schiffahrt engagiert und beschäftigt sind. 

Siehe auch http://www.joachim-drescher.de und http://www.wilhansen.com
 
 
 

Die Aktivitäten der Reederei, wie oben beschrieben, ruhen, bis zur Beendigung anhängiger/
ausstehender Gerichtsverfahren.
 
 

Gerichtsurteil Verwaltungsgericht Hamburg  vom 17.2.1999 (22 VG 3059/96)

Kommentar des Gerichts:
...daß die Leistungsklagen (der Reedereien) im Hinblick auf die nicht ausgezahlten Schiffszuschüsse
schon deshalb erfolglos bleiben dürften, weil in drei Faellen eine wirksame Abtretung angezeigt worden
ist, in den beiden übrigen Fällen könnte wohl dahinstehen, ob der Kläger bzw. die Zuschußempfänger
von der Zahlung an die finanzierenden Drittbanken Kenntnis erhalten hatten. Jedenfalls waren die
Zuschußempfänger in Höhe der unstreitig geleisteten Forderung von Hypothekenforderungen frei
geworden. Insoweit stünde ein bereicherungsrechtlicher Anspruch der Beklagten einem etwaigen
Auszahlungsanspruch der Zuschußempfänger gegenüber. Dies dürfte die Durchsetzung einer etwaigen
Auszahlungsforderung absolet machen. Hinsichtlich der 3.500.000 DM (Rueckzahlung an den Bund
nach Schiffsuntergang des MS CORINNA DRESCHER) wird Einigkeit darüber erzielt, daß aufgrund der
Hypothekenklausel B in den Zuschußverträgen der Versicherer verpflichtet war, vorranging in Höhe der
Zuschußleistung an den Bund im Falle eines Versicherungsfalles zu zahlen. .....

Das Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie, Hamburg hatte zuvor mit Schreiben 17.12.1998 an
das Gericht mitgeteilt:

Aufgrund des Zuschußvertrages vom 5./20.11.1969 wurde der Schiffahrt Erich Drescher KG, Hamburg,
zur teilweisen Finanzierung der Baukosten des MV CATHRIN (ex EDE SOTTORF) ein Schiffbauzu-
schuß in Höhe von DM 1.100.000,-- bewilligt. Dieser Betrag ist am 4.12.1969 an die Deutsche
Schiffsbeleihungs-Bank AG, Hamburg mit der Maßgabe treuhänderisch ausgezahlt worden, diesen
erst an die Zuschußempfängerin weiterzuleiten, wenn sie an zweiter Rangstelle an dem Schiff zu-
gunsten eines Konsortiums aus eben dieser Bank sowie der Deutschen Schiffahrtsbank AG, Bremen,
engetragene Schiffshypothek bis auf einen Betrag von DM 1.385.000,-- zurückgeführt wurde. Die
Auszahlungsverfügung wirde vom BVM am 3.12.1969 See 3/01-341/69 bestätigt.

Aufgrund des Zuschußvertrages vom 2/10.5.1972 hat die EDESHIP Erich Drescher KG, Hamburg
zur teilweisen Finanzierung der Baukosten für das MS EDE WITTORF (ex STEFAN DRESCHER)
einen Schiffbauzuschuß in Höhe von DM 1.500.000,-- erhalten. Den Auszahlungsanspruch gegen
die Bundesrepublik Deutschland hat die Edeship Erich Drescher KG mit Vertrag vom 17.5.1972 an die
Norddeutsche Kreditbank AG abgetreten. Der Betrag wurde am 17.5.1972 an die Norddeutsche Kredit-
bank AG ausgezahlt. (Konto Nr. 290 307 00/Landeszentralbank, Bremen)

Aufgrund des Zuschußvertrages vom 12.8./19.9.1974 hat die Containership Erich Drescher KG,
Hamburg , zur teilweisen Finanzierung der Baukosten des MS EDE SINSTORF (ex OLIVER
DRESCHER) einen Schiffbauzuschuß in Höhe von DM 1.800.000,-- erhalten. Der Betrag ist
am 21.3.1975 an das Bankhaus Martens & Weyhausen, Bremen treuhänderisch ausgezahlt worden,
mit der Maßgabe, daß vor einer Verfügung über diese Mittel die an dem Schiff als Rechte lfd Nr. 5
und 6 für das Bankhaus Martens & Weyhausen eingetragenen Hypotheken gelöscht werden.
Diese Hypotheken, die Im Zusammenhang mit der Vorfinanzierung des Zuschusses eingetragen
worden waren, durften laut Zuschußvertrag nicht der zugunsten des Bundes eingetragenen Schiffs-
hypothek vorgehen. Auszahlungsanordnung des BVM vom 17.3.1975 See 3/20.37.32-154-3/47
VvA 75. (Konto bei Landeszentralbank, Bremen)

Aufgrund des Zuschußvertrages vom 30.12.1977/5-6.-11.1.1978 hat die Partenreederei MS Mäcaela
Drescher zur Teilweisen Finanzierung der Baukosten für das MS Mäcaela Drescher einen Schiffbau-
zuschuß in Höhe von DM 3.350.000,-- erhalten. Den Auszahlungsanspruch gegen die Bundesrepublik
Deutschland hat die Partenreederei MS Mäcaela Drescher mit Vertrag vom 29.3.1977 an die Vereins- u.
Westbank AG, Hamburg abgetreten. Der Betrag wurde am 9.3.1978 an die Vereins- u. Westbank AG,
Hamburg ausgezahlt und der Eingang am 9.3.1978 von der Bank bestätigt (Konto Nr. 2/09/27901)

Aufgrund des Zuschußvertrages vom 12./14.02.1979 hat die Schiffahrt Joachim Drescher KG, Hamburg
zur teilweisen Finanzierung der Baukosten für MS CORINNA DRESCHER (ex ELMA TRES) einen
Schiffbauzuschuß sowie einen Sonderzuschuß in Höhe von insgesamt DM 4.980.000,-- erhalten. Der
Auszahlungsanspruch gegen die Bundesrepublik Deutschland hat die Schiffahrt Joachim Drescher KG,
Hamburg, mit Vertrag vom 29.12.1978 an die Deutsche Bank AG abgetreten, die mit Schreiben 2.1.979
diese Abtretung angezeigt hat. Der Betrag ist an die Deutsche Bank AG am 12.9.1979 ausgezahlt
worden und der Zahlungseingang durch die Deutsche Bank mit Schreiben 14.9.1979 bestätigt worden.
(Konto Nr. 8263113).

Aus § 409 Abs. 1 Sätze 1 und 2 BGB ergibt sich, daß, sofern der Schuldner im Vertrauen auf eine
Abtretungsanzeige an den neuen Gläubiger leistet, die Leistung mit befreiender Wirkung gegenüber
dem alten Gläubiger erfolgt, unabhängig davon, ob die Abtretungen nicht oder nicht wirksam erfolgt
sind.

Die jeweiligen Zuschußempfänger haben die Zahlungen nachgeprüft und sind zu folgendem
Ergebnis gekommen.

       1) MS Cathrin ex Ede Sottorf. Die Deutsche Schiffsbeleihungsbank AG, Hamburg hat den
           treuhänderisch erhaltenen Zuschuß von DM 1.100.000 am 4.12.1969 zu DM 790.000,--
           auf das Konto 00981694 Norddeutsche Kreditbank AG, Bremen und am 11.12.1969
           zu DM 295.000 auf Nr. 20974012 Norddeutsche Kreditbank AG, Bremen und von
           dort auf Nr. 29126 Martens & Weyhausen, Bremen am 15.4.1970 übertragen.

       2) MS Ede Wittorf ex Stefan Drescher. Die Norddeutsche Kreditbank AG hat für
           den Erhalt des Zuschußes von DM 1.500.000,-- am 17.5.1972 keinen Beleg zur
           Verfügung gestellt. Vermutlich wurde ein Kreditkonto Nr. 0000982895 der
           Baufinanzierung von DM 2.970.000 auf DM 1.470.000 reduziert und als 2. Hypo-
           thekendarlehen geändert.

       3) MS Ede Sinstorf ex Oliver Drescher.  Zahlung des Bundes erfolgte am 21.3.1975.
           Hiermit wurde die 5. + 6.  Hypothek getilgt und gelöscht.

       4) MS Mäcaela Drescher. Das Konto Nr. 2/09/27901 weist einen Kreditsaldo von
           DM 21.021.298,-- am 30.6.1976, DM 10.409.600,-- am 31.12.1976 DM 3.185.000,--
           am 28.2.1977 und DM 0.00 am 15.1.1981 auf, nicht jedoch den Zahlungseingang
           von DM 3.350.000,-- am 9.3.1978 wie von der Vereins- u. Westbank AG bestätigt.
           Zum Konto gehört ein Unterkonto 22/01/01901, über das keine Belege vorliegen.
           Vorgenanntes Konto gehört nicht der Zuschußempfängerin. Die Konten der
           Zuschußempfängerin haben keinen Eingang.

       5) MS Corinna Drescher ex Elma Tres. Vom Konto Nr. 8263113 der Deutsche Bank AG
           gibt es bei der Zuschußempfängerin nur zwei Belege, d.h. Belege Nr. 251691 über
           DM 2.983,55 vom 23.4.1979 und 14.9.79 DM 0.00. Jedoch hat die Deutsche Bank AG
           mitgeteilt, daß der Zuschuß für die Aufbringung einer KG-Einlage der Werft bei
           der Reederei verwendet wurde, was jedoch nicht der Fall sein kann, da die Kommandi-
           tisten der Reederei, ihre eigenen Einlagen geleistet haben und auch im Handelsregister
           eingetragen wurden. Insofern ist der Verbleib des Bundeszuschusses von DM 4.980.000,--
           unverändert ungeklärt. (Das Schiff wurde durch Eigenkapital + langfristige Kreditmittel
           voll bezahlt)
.

Abgang des MS RUTH DRESCHER (Umnennungen in MS TOKYO TRAMPER, ATLANTIC
CARRIER, TOKYO TRAMPER u.a.)
--
Das Schiff wurde von der japanischen Werft mit Ausnahme von Container-Lashmaterial
betriebsbereit fertiggestellt und am 26.6.1983 in Aioi, Japan abgeliefert. Das Handelshaus
Nichimen Europe BV, Amsterdam hat hierfür Kreditmittel von Yen 3.245.000.000  zur Verfügung
stellen lassen  und gewährte die Werft Kredit von 809.000.000. Dennoch verweigerte
das Handelshaus Nichimen, Japan den Betrieb des Schiffes durch die Bestellerin.

Nebst Eigenzahlungen wurde damit der Werftpreis von Yen 4.650.000.000 erledigt, nicht
jedoch der der Partenreederei MS RUTH DRESCHER zugesagte Einbringungspreis von
rund DM 65.0 Mill und wurde ihr der Betrieb des Schiffes versagt.

Differenzen in Umwandlungen der Darlehen bei Nichimen, die sich aufgrund von Wechsel-
kursveränderungen auf Swfr. 26.902.669,54 und anschließend auf Yen 2.980.277.732,-- reduzierten,
führten zur Undurchführbarkeit vereinbarter Kreditverträge und schließlich zur Übernahme des Schiffes
durch Fa. Nichimen Corporation, Tokio. Abrechnungen aus dem Betrieb des Schiffes wurden
bislang nicht erteilt. Abrechnungen, die für die Bauphase erteilt wurden, wiesen Differenzen
auf.
 

REGULIERUNG DES GESAMTSCHADENS (Flottenabgang)
---
Die argentinische Haftplichtversicherung des Charterers des gesunkenen MS CORINNA DRESCHER
(MS ELMA TRES) hat die Regulierung des Gesamtschadens, der aus dem Schiffsuntergang
des MS CORINNA DRESCHER (ELMA TRES) entstanden ist, also Schaden und Folgeschaden,
bis heute nicht reguliert. Sie hat lediglich eine Teilzahlung von versunkener Ladung vorgenommen
und somit die volle Verurteilung durch ein Gericht vermieden. Die Gesamtschadensregulierung
steht aus.

--
 
 
 
 

COMPANY HISTORY

Reederei Erich Drescher was founded in Hamburg 1955. The company was registered at the district court
of Hamburg under HRA 58964. The name was changed after Mr. Erich Drescher's deadth on 7.3.1971,
who was borne 8.6.1908, into Joachim Drescher.

The shipowning company, having experience in world wide transportation in shipping, which is registered
into commercial department of the court, is offering below mentioned services:

                        * Management and managing ownership of ships as disponent owners
                        * Representation of shareholders of Shipowning companies  and of ships
                        * Mediation of capital for Shipowners and ships
                        * Mediation and taking care of charter contracts and ship newbuilding orders or sale
                           and purchase of ships and its post fixture works
                        * Mediation and taking care of repairs and  reconstructions of ships and post contract works
                        * Control of ship newbuildings on order
                        * Surveys and preparations for class renewals of ships
                        * Recommendations in nautical and technical matters related to ships
                        * Mediation and accountings of international crews
                        * Obtaining spareparts of all kinds for ships
 

HISTORY

The shipowning company began 1955 with shipments of bulkcargoes, mainly wood and coal, within
the North Sea and Baltic and obtained for it the steamer "Sottorf" 1,650 tdw built 1924 with
F. Schichau, Elbing, steamer Galstorf 1,500 tdw built 1920 with F. Schichau, Elbing, and steamer
Wittorf 2,100 tdw built 1916 Dordrecht, Holland. The sellers of the ships were in Bremen, Copen-
hagen and Oslo and granted loans.

The ships were sold 1956 to 1958 and substituted by the newbuilding "Sottorf", 1,942 tdw, built with
Aveking & Rassmussen, Lemwerder, on 19.9.1957 by accepting a partner, and by the second hand
vessel MV "Sinstorf" 2,395 tdw, built 1947 in Greaker, Norway, on 23.12.1957 by accepting a
partner. Until 31.12.1962 respectively 12.5.1966 such trade was continued, partly also with ground-
nuts from Senegal to France. Thereafter, they were sold to buyers in Italy and France.

For service to others, the company for a partner purchased 1960 MV MICHAEL and sold it
31.12.1960.

The shipowning company was the hobby of Mr. Erich Drescher, who mainly was shipbroker in his
company Wilhelm A.N. Hansen, Hamburg. (see Web-site Wilhelm A.N. Hansen )

Thereafter, the shipowning company enlarged its activities in the world wide tramp and liner trade by
purchasing two second hand vessels from Bremen sellers, MV "Ede Marmstorf" 5,185 tdw on
9.12.1965 and MV "Ede Wilstorf" 4,325 tdw on 22.6.1967 and in ordering the newbuildings
MV "Ede Sottorf", 7,245 tdw 249 Container on 1.4.1969 with Schichau AG, Bremerhaven, latter
together with partners.

1971 Mr. Erich Drescher died. The shipowning company was continued by a limited company, whose
personal liable partner was the shipowner and shipbroker Joachim Drescher. His sister Sigrid joined
as limited partner and terminated the partnership 1978. The company's policy was changed and it was
a requirement of the insurance and mortgage laws, that the old ships of the company were sold
5.5.1971 and 2.5.1972 to buyers in USA & Greece while a newbuilding order, as purchased by
other owners from Flensburg, was performed, i.e. MV "Ede Wittorf" 8,100 tdw 216 Containers with
delivery 23.5.1972 in Bremerhaven, again together with partners..

At this time, further individual limited companies were founded with the purpose to order newbuildings,
at which Reederei Joachim Drescher or its Owners participated. At the same time the management of
the ships was taken over. On this basis, new shareholders were accepted in order to raise the capital
for the purchase of new and larger vessels.

The Drescher-Fleet was continously enlarged in partnership with capital shareholders and the support
of public subsidies or the German Federal Republic. The way of payments performed by the Minstry
of Transport, however, are joining responsibility for the later passsing away of ships. Payments as
promised were made to the banks of the shipyard and/or Ownerships, who were in charge with
finance (see award of the administry court of Hamburg 22 VG 3059/96 award dated 17.02.1999).

Following vessels were newly delivered (after MV "Cathrin" ex "Franziska Drescher" ex "Ede Sottorf",
7,245 tdw, 249 Containers, MV "Stefan Drescher" ex "Ede Wittorf", 8,100 tdw, 216 Container)

                MV Oliver Drescher         9.000 tdw, 358 Containers, on 26.10.1973
                                                             (ex MS Ede Sinstorf/Lloyd Philadelphia)
                 MV Mäcaela Drescher,    9.000 tdw, 358 Containers, on 23.02.1977
                                                             (ex MS Lloyd New York)
                 MV Corinna Drescher,   10.300 tdw, 591 Containers, on 29.12.1978
                                                            (later MS Lloyd Baltimore/Elma Tres)
                 MV Ruth Drescher,        14.800 tdw, 800 Containers, on 26.06.1983
                                                            (later MS Ocean Crown/Seahawk/Atlantic
                                                                              Carrier/Tokyo Tramper)

The ships were designed to load a maximum of containers, equipped with Gemini cranes, hatches'
dimensions were brought to its maximum and the speed planned with 17knots considered as ideal.
The equipments of the vessels were brought to the newest standard regarding containerintake,
ballast capacity, deck and hold strength and lashing materials, to meet all requirements on the charter
market. The engines were fully automatic to run manfree.

In order to meet all market situations it was considered an optimum of chartering possibility in a flexible
way. The Semi-Container vessel is a special vessel, which is suitable for transport of containers as
well as for all kinds of generals and dry bulk cargoes such as grain, ore and coal.

Because of the suitability of the semi-container vessels, to carry different kind of cargoes and because
of the own cranes, suitable for heavy lift loads, on board, the high flexibility for trading the vessel is
provided for. The vessels give double security in chartering them out, against other type of vessels.
 

                        * The vessels can be chartered out at highest possible
                            freight levels for respective cargo commodities

                        * The vessels can trade in all  areas, especially to developing
                            countries with ports not having the shore equipment for
                            loading and discharging certain cargoes.
 

The consolidated balance sheets show following balance figures  (all about.):

                                           31.12.1959 -   DM          142.336,31
                                           31.12.1965 -   DM       2.365.256,88
                                           31.12.1971 -   DM     25.792.000,--
                                           31.12.1977 -   DM     51.732.431,40
                                           31.12.1981 -   DM   192.860.000,--

and must be revived by the subsidy payments which were received by the banks
(thereof DM 4.980.000 in favour of the bank of the shipyard of MV Corinna Drescher for the lack
of yard's own available cash. Also see claim district court Frankfurt A.M. 30 C 1414/01 - 25
against Deutsche Bank AG, after the award of the adminstration court Verwaltungsgerichts Hamburg
Akt.Z. 22 VG 3059/96 of 17.02.1999).

Further developments are influenced by the ship's sinking of MV CORINNA DRESCHER on 26.11.
1981 and the passing away of ships in 1983 and loss of further assets 1984/1985 and legal disputes
as a consequence of lost lifes of seamen and subsequent claims of their families and lost cargo at the
casualty of MV CORINNA DRESCHER. They are also influenced by the subsequent loses of
ships on order and all other existing vessels, as a consequence thereof and of withheld subsidy for
the vessel by the bank of the shipyard. The total damage and subsequent damage could amount
to some hundred Million DM. Final settlement or awards are not made as yet.

THE FLEET

The fleet is not trading any longer since 1983 and not in the possession of the individual shipowning
companies any more, after the casualty of MV CORINNA DRESCHER happend on 26.11.1981
in the Bermuda-Triangle under vessel's charter name ELMA TRES, on T/C to ELMA, Buenos Aires,
and after the subsidy for the vessel was not paid to the Owning company of MV CORINNA DRESCHER
on 12.9.1979 but to the bank of the shipyard.

MV CORINNA DRESCHER sunk because of breach of Charter Party by Charterers which caused
that decks containers in unallowed forth tier began to be loose, damaging the vessel heavily, supported
by heavy weather.  23 seamen and the Captain fied, one German officer survived. Because of the
extreme heavy sea the vessel became unable for manoevring and did not prove the stability of a
beamy full container vessel, as too heavy decks containers were loaded in excess of the agreed tiers
for loading containers.  A  New York court therefore influenced the Charterers of the vessel, the
Argentine state line Elma to pay damages. The Hull insurers of the vessel paid off the mortgages of
the vessel, according to contracts, and the Guarantors of the mortgage banks, State of Bremen, paid
some balance, however, no payments were made by the P & I insurers of the Charterers to the Owners
for loss of the vessel and of subsequent losses.

The Charter loss of the vessel and all subsequent legel disputes because of the sunken cargo and
families of the died seamen as well as the bankrupcy of Owners' P & I club Oceanus, Bermudas,
were followed by losses and subseqent losses of all other vessels and assets of the company group.
The P & I Club Oceanus was only able to pay a claim of the families' USA lawyer before the
club ceized all further payments for the legal interests of the owning companies. As the Charterers
were partly insured with the same P & I Club Oceanus, Bermudas, payments were obviously also
ceized there while the state owned P & I Club of the Charterers, part of the Argentine Government,
just refused proper settlement at all, despite of an cooperation agreement made in this regard between
Owners and Charterers, February 1982.

The Charterers and their insurers, Caja Nacional de Ahoro y Seguro and Inder, Buenos Aires,
as well as their reinsurers, mainly via Lloyd's London, settled damages and sub-damages with a
part payment of abt. US-$ 2 Mill only, although Charterers had been held fully liable and responsible.
(source of information: Lexis/Nexis network American Maritime Cases, Inc. USA). The P & I club
of Owners and Charterers, Oceanus, Bermudas filed bankrupcy 1983/1984 and went into liquidation.
so that further settlements and finalisation of legal proceedings were not be made.

It remained the imagination, that reinsurers at Lloyd's avoided their payment obligations because of
the liquidation of the P & I Club or Clubs, or that payments were channeld through dark channels, by-
passing Owners and/or Charterers, especially as Charterers were insured with the Argentine state
insurers Caja Nacional de Ahorro y Seguro and Inder, - short: INDER. (they were devided into
INDER and Caja Nacional de Ahorro y Seguro which were privatezised and sold to Banco Mercantil
and American Insurance group and renamed into LA CAJA). Caja National de Ahorro y Securo
and Inder are in liquidation by the liquidator Mr. Horacio Saenz, Alsina 470, 4 Piso, C 1087 AAF Buenos
Aires ph  0054-11-43385640.

The Argentine state Company  ELMA had filed bankrupcy and is meanwhile in liquidation by the
Argentine Government through the Liquidator, Dr. Mariano Herrera, Adolfo Alsina 470, 3 Piso,
C 1087 AAF Buenos Aires ph. 0054-11-4338-5631/5600.

A claim for damages and sub-damages of Owners against Charterers was filed  1984 within time limits
at the British Arbitrator Bruce Harris, London, Member of LMAA, however the proceeding is pending,
subject to payment of substantial cost advances as decided by the High Court of London. such had
not been paid by Owners'  P & I  insurance company, Oceanus, Bermudas.
 

MV CATHRIN,  (no shareholders were left), was auctioned  1983 in Holland and thereafter sold
to Owners in Gouongzhou, China ( last name MV YING).  MV MV STEFAN DRESCHER,  which
traded 82/1983 als TRANSONDO EXPRESS was also auctioned and sold likewise (last name
MV GOLDEN SHINE of Messrs. Golden Shine Shipping, Hong Kong), as well as  MV OLIVER
DRESCHER (last name MV KHULLOUD). MV MÄCAELA DRESCHER,  which was owned at
50% to Allianz Lebensversicherungs AG, likewise but transferred to a German Ownership in Brake,
which want into bankrupcy later (Last name MV LUYU of Lu Feng Shipping Ltd., Qingdao).

MV RUTH DRESCHER (later name MV  OCEAN CROWN/SEAHAWK/ATLANTIC
CARRIER/TOKYO TRAMPER) was  taken over by the mortgagee  Nichimen Corporation, Japan/
Holland in November 1983. The ship was delivered from the yard 26.6.1983 and put under Panama
flag  (Mar de Fama S.A. Panama) by Nichiment Corporation. Final accounts have never been
given. (she operates under the name MV SINHAI of Lian Huat Shipping Co. Pte. Ltd, 10, Anson
Anson Street, Singapore) For this vessel, the balance sheet of investment reads abt. DM 65.0 Mill.
Another sister vessel as order (MV ROBERT DRESCHER), was not built as a consequence of the
casualty of  MV CORINNA DRESCHER..

The activities of the company had to be ceized 1983, after all employees and seamen disappeared
from the comapnies, as a consequence of the subsequent damages after the casualty of MV
CORINNA DRESCHER. As a consequence of uncompleted jobs timely and for a claim
filed with Pensions-Sicherungsverein, Cologne (no payments were affected) the personal
liable partner of the owning companies was awarded by Landgericht Hamburg 12.3.1990 to bear
the responsibility.

The company continues to offer services, again. (see also  http://www.wilhansen.com  and
http://www.joachim-drescher.de)

                                    (companies + ships - see above in German version)
 

AWARD OF ADMINISTRATION COURT - VERWALTUNGSGERICHT HAMBURG 17.2.1999
(22 VG 3059/96)

It confirms, that payments to the banks are made correctly, as assigments were valid.
Regarding DM 3,500.000 repayment to the Government (after MV CORINNA DRESCHER sunk)
was in line with mortgage clauses.
The exact wording maybe seen in the German description

The owning companies remain in dispute with the receiving banks because of two subsidy
payments made, as described in the German version:.

         4) MS Mäcaela Drescher.  DM 3.350.000,-- on 9.3.1978 Vereins- u. Westbank AG .

         5) MS Corinna Drescher ex Elma Tres. DM 4.980.000,-- Deutsche Bank AG
.

The passing away of  MV RUTH DRESCHER (renamed in MV TOKYO TRAMPER,
ATLANTIC CARRIER, TOKYO TRAMPER, OCEAN CROWN etc.)
--
The vessel was built and delivered by the japanese yard IHI, Aio except the supply of
Container lashing material, on 26.6.1983 in Aoi, Japan. The trading house Nichimen
Europe BV, amsterdam/Rotterdam had arranged the payment of loans of Yen 3,245,000,000
and the shipyard granted credits of Yen 809,000,000. The trading house Nichimen, Japan
refused trading of the vessel by a partnership in Germany, which ordered the vessel.
Besides of payments of the shipbuilding price of Yen 4,650,000,000 was settled, the
agreed contract price by the Ownership of abt. DM 65.0 Mill and trading of the vessel
by the ownership remained unsettled. Differences in the change of the loans granted
by Nichimen, which changed to Swfr. 26,902,669.54 and thereafter to Yen 2,980,277,732
due to currency changes caused Nichimen to take over the vessel and to refuse final
accounts for trading the vessel. Full accounts are outstanding until now.
 

SETTLEMENT OF THE TOTAL DAMAGES (losses and subsequent losses)
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The argentine P & I club of the Charterers of the sunken MV CORINNA DRESCHER
(MV ELMA TRES) has not settled the total final damages as yet. This includes damages
and all subsequent damages after the casualty of MV CORINNA DRESCHER. Only a
part payment was done in favour to the owners of the lost cargo, to avoid a full award
by the court in USA Total settlement is outstanding.

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